SHOWCASE-ARCHIV
PeterOjstersek | Christophe Ndabananiye | SaeBomLee/MaikScheermann | JacquelineMattéoda | HildegardProjekt
| HildegardSkowasch | KarenMarkert | PeterOjstersek | PeterHansen
|
|
| 50 Litres 3, 2009, Holz und Farbe | Sérénade sur les toits de Cagnes, 2009 |
Jacqueline Mattéoda
Papierarbeiten – Plastische Arbeiten
Eröffnung: Freitag, 23. April 2010, 18 Uhr
Ausstellung: 24. April – 23. Mai 2010
Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 20 Uhr, Sa – So 10 – 18 Uhr
Plattform für Gegenwart – Alexandra von Scholz
c/o Domaines I Linienstrasse 106 I 10115 Berlin-Mitte
Fon + Fax: 030-6412168 pfg-berlin@frennet.de www.showcase-berlin.de
PfG zeigt - zum ersten Mal in Berlin - Arbeiten der 1942 geborenen, französischen Künstlerin Jacqueline Mattéoda.
Mit spielerischer Leichtigkeit und Präzision reanimiert Mattéoda Abfallprodukte unserer Gesellschaft und transportiert sie auf eine poetische Ebene.
Aus weggeworfenen Materialien wie Kassenrollen, Videobändern, Musikkassetten entstehen Papier-Strickarbeiten; Computermäuse, Stücke ausrangierter Möbel, Bootsrümpfe oder Weinfässer werden - mit erzählerischen, oft humorvollen Untertönen – zu schlichten und reduzierten Installationen recycelt.
Mattéodas Werk beruht darauf, im Umgebenden das Besondere zu entdecken, das sich durch nähere Beobachtung offenbart und sich dann unausweichlich in einem kreativen Prozess zu einer ästhetischen Evidenz manifestiert.
Ein wichtiger Punkt in Mattéodas Werk ist der Bezug zur Natur und deren Energien.
Die Ausstellung zeigt Auszüge aus dem weitem Spektrum von Mattéodas künstlerischer Arbeit, das sich durch eine großen Formenvielfalt ausdrückt.
Ihren Ideenreichtum entwickelt die Künstlerin bewusst auch aus der Auseinandersetzung mit bereits vorhandenen künstlerischen Positionen. Es ist gerade diese Freiheit und die Neugierde auf diesen unerschöpflichen Fundus existierender (Gedanken-)Güter, die Mattéoda auf ihrem Weg progressieren lässt.
„Die Liste dessen und derer, die mich prägen ist endlos. Meine Umgebung hat sich in mein Hirn gedruckt. Kreation ist eine Notwendigkeit für mich. Ich hoffe, dass fernab aller Moden und Schulen jemand in dieselbe Richtung sieht wie ich.“
Kontakt: mattéoda-j@wanadoo.fr
Pressekontakt: MORGENGRÜN Kommunikation | office@morgengruen.com | mobil: 0160 8022 564
nach oben»
Hildegard Projekt: Alles über den Haufen werfen?
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, dass wusste schon Aristoteles und Hildegard Projekt stellt dies mit ihrem Debüt bei Plattform für Gegenwart konsequent unter Beweis: Sieben bildende KünstlerInnen komponieren aus eigenen Werken gemeinsam einen neuen mehrdimensionalen Bildraum, der die breite Palette des Spannungsfeldes zeitgenössischer Plastik aufblättert: Objekt, Skulptur, Installation, Licht und Zeichnung.
Die jeweils ortspezifische Zusammenstellung erfordert von den KünstlerInnen Interaktion im Raum und einen produktiven Dialog, der unterschiedliche Herangehensweisen, verschiedene ästhetische Ansätze, Konzepte, Materialauffassungen und individuelle inhaltliche Schwerpunkte zulässt. Bildverweise treffen vielschichtig aufeinander, verschmelzen, kontrastieren, ergänzen und betonen sich. Die vierte Dimension ‚Licht’ schafft Verbindung, Abgrenzung, setzt ins Szene oder stellt in den Schatten. Dem Betrachter eröffnen sich zahlreiche Anknüpfungspunkte und neuartige Lesarten, das Auge darf wählen zwischen inszeniertem Ganzen oder den verschiedenen einzelnen künstlerischen Bestandteilen der Gesamtarbeit.
Werden einzelne Aspekte künstlerischer Position und eigene Autorenschaft aufgegeben zu Gunsten einer komplexen, mehrdeutigen und poetischen Form von Bilderzählung im Zusammenspiel? Oder macht die Inszenierung deutlich, dass jedes Kunstwerk als Erscheinung komplex wahrnehmbar bleibt und durch die wechselseitige Bezugnahme bestimmte Aspekte betont oder verschoben werden?
Hildegard Projekt lädt ein über das Verhältnis von Realität und Abbild, Konstitution von Wirklichkeit, Kontrollverlust und Ordnung, Welt als Bühne aber auch die Rolle kollektiver und individueller neuer Bildsprachen nachzudenken. Wir sind gefragt "alles über [oder auf?] den Haufen zu werfen!
Hildegard Projekt sind susannebritz, Minna Kangasma, Renate Neuser, Gabriele Regiert, Maik Scheermann, Hildegard Skowasch und Petra Tödter, die sich der Herausforderung eines kollektiven Arbeitsprozesses seit 2008 stellen.
Hildegard Projekt: Palette
Eröffnung: Montag, 12. Oktober 2009, 17 – 21 Uhr
Ausstellung: 13. Oktober - 08. November 2009
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 – 21 Uhr, Sa - So 10 – 18 Uhr
Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Linienstraße 106, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de
Pressekontakt: MORGENGRÜN Kommunikation | office@morgengruen.com | mobil: 0160 8022 564

Hildegard Skowasch
– I’m your man –
Vordergründig verspielte und farbenfrohe Figuren
entpuppen sich als philosophische Identitätsfragen.
In ihrer eigens für Plattform für Gegenwart<
geschaffenen Rauminstallation verwendet Hildegard
Skowasch farbige Papierobjekte, abstrakte amorphe Formen, Strukturen und Fragmente in Kombination
mit figurativen Elementen, die uns vertraut scheinen
aber seltsam fremdartig bleiben.
Vielleicht spielt der Titel des Leonhard Cohen Songs
‘I’m your man’, in dem die Zeile “if you want another
kind of love, I wear a mask for you...." auftaucht,
auf die zentrale Figur an, die abgewandt mit einer
Maske über die Janusköpfigkeit hinaus weist und in
Kombination mit einer Vielzahl von Masken und
Gesichtern zu einer rätselhaften Komposition
verwächst. Maske als Gesichtsschutz, als
Verfremdung, als Werkzeug für das Neufinde
verschiedener Rollenspiele, Verhüllung oder Verstec
eigener Identität? Nicht nur diese Fragen gibt uns die
Künstlerin mit ihrer neuen Arbeit auf, sondern auc
die Einladung zu Prechts philosophischer Reise: "Wer
bin ich, und wenn ja wie viele?"
Hildegard Skowasch, 1958 in Essen geboren lebt seit 1998
in Berlin. Sie studierte an der Kunstakademie Münster un
der École Supérieure des Arts Plastiques, Tourcoing.
Stipendien führten die Künstlerin in die Künstlerhäu
Schloss Wiepersdorf, Hooksiel und Künstlerhaus Lukas,
Ahrenshoop sowie nach Mt. San Angelo, USA, ins Center
for Metamedia, Plasy, Tschechien.
Eine ausführliche Biografie und weitere Informationen zur
Künstlerin finden Sie unter:
http://www.hildegardskowasch.de/
„Die Künstlerin verunsichert mit ihren Obiekten den Betrachter zuerst ob seiner Wahrnehmung, verführt ihn
dann zu einem Lächeln oder sogar zu einem Lachen darüber, wie er sich in seinem bisherigen Leben hatte
festlegen lassen in seinen Vorstellungen davon, wie die Welt beschaffen sei.“
Gerhard Finckh, Von der Heydt-Museum, Wuppertal
Hildegard Skowasch – I’m your man
Eröffnung: Donnerstag, 16. April, 18 – 21 Uhr
Ausstellung: 17. April - 17. Mai 2009
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 – 21 Uhr, Sa - So 10 – 18 Uhr
Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Kleine Hamburger Straße 3 / Ecke Linienstraße 106, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de
Peter Hansen - Due to construction delays, the road to chaos is closed
Mischtechniken auf Holz | Leinen | Raum

Eröffnung: Freitag, 17. Oktober 2008, 18 -21 Uhr
Ausstellung: 18. Oktober - 31. Dezember 2008
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 20 Uhr, Sa - So 10 - 18 Uhr
Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Linienstraße 106 / Ecke Kleine Hamburger Straße, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de
Peter Hansens aktuelle Präsentation bei Plattform für Gegenwart geht über die herkömmliche
Präsentation von Malerei hinaus, indem der Künstler den Ausstellungsraum einbezieht und die Wände
im Gestus eines erschöpften Akkordanstreichers zu einem großflächigen Gemälde gestaltet. Vor
diesem Hintergrund präsentiert er abstrakte Farblandschaften, bei denen Spiel, Bewegung und
Unordnung geradezu als Kompositionsprinzipien erscheinen und dennoch gleichzeitig von einer Suche
nach Harmonie geprägt sind. Der Künstler entwickelt dabei eine dynamische Zeichensprache des
Materiellen, elastische und reflexive Ausdrucksformen, deren Dechiffrierung dem Betrachter
überlassen ist: Er kann auf die Suche nach Motiven des Himmels, der Erde und ihrer Vegetation in den
Arbeiten Hansens gehen. Herkömmliche, durchaus postpubertäre Bildmotive lässt der Künstler in
einem mimetischen Spiel variieren, indem er sie in einen abstrakt-flüchtigen Raum überführt, der zu
changieren, beständig sich zu wandeln scheint. Hansen arbeitet unkonventionell und spontan, er
kombiniert scheinbar inkompatible Materialien wie Lacke, peinture aérosol und Wandfarbe zu dichten
Farbgewittern, in denen er in einem Spannungsverhältnis aus vermeintlicher Fülle und Leere das
Chaos zuläßt.
Der 1966 in Woodstock / Illinois geborene Peter Hansen schloss 1988 das Studium der Zeichnung,
Malerei und Drucktechnik an der Iowa State University ab. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in
New York City übersiedelte er 1993 nach Berlin, wo er seither lebt und arbeitet.
1996 präsentierte Alexandra von Scholz erstmals Arbeiten von Peter Hansen.
Ausstellungsbeteiligungen führten den Künstler seither nach Brüssel, Berlin und New York, darüber
hinaus waren seine Werke auf den Messen Art Basel, Miami Art Fair und der FIAC zu sehen.
Peter Ojstersek
Transparenz Silikonmalerei . Aquarell . Installation
english version ![]()


Eröffnung: Samstag, 29. März 2008, 18 Uhr
Ausstellung: 30. März - 31. August 2008
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 20 Uhr, Sa - So 10 - 18 Uhr
Durchsicht: Peter Ojsterseks Malerei - elastisch und transparent
Verspielt tanzen Silikontexte in langen Fäden von der Decke, posieren aquarellierte Figuren aus dekorativen Bilderrahmen über weichen floralen Bodenmatten.
Konsequent erobert Peter Ojstersek sich mittels seiner installativen Malerei den Raum, verläßt den Aktionsradius der Wand und transformiert - zu Boden und zur Luft- begehbare, elastische Teppiche und filigrane schwebende Wortgespinste. Hierbei erlaubt sich der Künstler die klassische Perfektion ehrfürchtiger Aquarelltechnik aufzubrechen, in dem er seine Formate fragmentiert und durch Silikonmalerei das Medium in die Dreidimensionalität des Raumes erweitert. Visuelle Brücke ist die Transparenz, die sowohl der lasierenden Technik des Aquarells als auch dem Material Silikon innewohnt.
Inspiriert aus der Informationsflut visueller Welten und des Alltags komponiert der Berliner Künstler collagenhaft seine Motive, die uns in ihrem gemeinsamen Zusammenklang, ihrer Detailfreudigkeit und ihren absurden Konstellationen „mit Freude die Nuancen unseres Daseins in der Welt bestätigen“, so Kurator Mika Hannula.
Peter Ojstersek, 1961 in Göteborg geboren, lebt seit 1993 in Berlin. Nach seinem Abschluß an der UdK Berlin 1997 erhielt er unter anderem Stipendien der Karl-Hofer-Gesellschaft und der Künstlerhäuser Schloß Wiepersdorf und Eckernförde. 2007 reüssierte Ojstersek mit einem großen Kunst-am-Bau Projekt für ein Freizeit- und Erholungsheim in Lahor Schweden sowie einer Professur an der Valand Kunsthochschule Göteborg.
Alexandra von Scholz stellt sich nach einer kurzzeitigen Vermittlungspause mit ihrem SHOWCASE als Plattform für Gegenwart erneut der Herausforderung in Berlin Mitte junge Positionen bildender Kunst zu präsentieren.
Karen Markert - Halbtonleiter
Plastische Arbeiten | Zeichnung

Karen Markerts aktuelle Präsentation zeigt zwei individuelle bildhauerische Arbeiten, die sie speziell
für Plattform für Gegenwart komponiert. Der Titel Halbtonleiter verweist auf den musikalischen
Ansatz in den bildhauerischen Arbeiten Markerts, die sich durch feine Nuancen und Zwischentöne,
Verzögerungen und Wahrnehmungsverschiebung auszeichnen. Ihre skulpturalen Arbeiten sind meist
geprägt von einem intuitiven Arbeitsprozeß, von einem ‚Innehalten’. Der Betrachter ist gefordert
sowohl diesem Innehalten zu folgen, als auch einer Umkehrung des Blicks durch Verdrehung,
Überdeckungen und Dialoge unterschiedlicher Ebenen wie auch einem Blick, der nach innen gerichtet
ist, um die künstlerischen Arbeiten zu enträtseln.'
Die 1968 in Karlsruhe geborene Karen Markert studierte bei Dieter Brembs in Mainz und Harald
Klingelhöller an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, seit 2005 lebt und
arbeitet sie in Berlin. Ihre ortspezifischen und konzeptuellen Arbeiten führten die Künstlerin zumeist
an unkonventionelle Ausstellungsorte, so in die Ziegelfabrik Mannheim, Villa Reich Baden-Baden,
Kunstfabrik am Flutgraben oder Kunstkabine Berlin.
Alexandra von Scholz präsentiert erstmals Werke der Berliner Künstlerin Karen Markert in einer
Ausstellungsreihe mit Arbeiten von Peter Hansen, Hildegard Skowatsch, Peter Ojstersek und Katarina
Norling.
Karen Markert - Halbtonleiter
Plastische Arbeiten, Mischtechnik und Zeichnung
Eröffnung: Donnerstag, 29. Januar 2009, 18 – 21 Uhr
Ausstellung: 30. Januar - 12. April 2009
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 – 21 Uhr, Sa - So 10 – 18 Uhr
Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Kleine Hamburger Straße 3 / Ecke Linienstraße 106, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de
Peter Ojstersek -
Intimitäten aus dem Malkasten



2009, Detail Atelieraufnahme