SHOWCASE-ARCHIV

PeterOjstersek | Christophe Ndabananiye | SaeBomLee/MaikScheermann | JacquelineMattéoda | HildegardProjekt
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Christophe Ndabananiye - Spuren Malerei, Installation Peter Ojstersek - Intimitäten aus dem Malkasten

Installation und Aquarelle

Ausstellung: 27. März - 29. Mai 2011
Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9 - 20 Uhr, Sa – So: 10 - 18 Uhr
Plattform für Gegenwart c/o Domaines
Alexandra von Scholz, Linienstraße 106, 10115 Berlin-Mitte
Fon: +49.30. 280 98550

Unter dem Titel ‚Intimitäten aus dem Malkasten’ erzählt der Künstler Peter Ojstersek
mosaikartige Geschichten, deren Schauplatz die ‚stillen Orte’ des Lebens sind, in denen sich die
Intimitäten und alltäglichen Reinigungs- und Körperrituale abspielen. Seine Protagonisten
verwehren sich dabei jedem Blickkontakt und bleiben in ihrer Abwendung rätselhaft.
Abermals verlässt der Künstler hier den zweidimensionalen Malraum zu Gunsten der
Dreidimensionalität. Hierbei gehen semitransparente Werkstoffe wie Seife und Silikon einen
Dialog ein mit der lasierenden Aquarelltechnik.
Inspiriert aus der Informationsflut visueller Welten und des Alltags komponiert der in Berlin
lebende schwedische Künstler collagenhaft seine Motive, die in ihrem gemeinsamen
Zusammenklang, ihrer Detailfreudigkeit und ihren absurden Konstellationen die Nuancen
unseres Daseins in der Welt bestätigen.
Peter Ojstersek, 1961 in Göteborg geboren, lebt seit 1993 in Berlin. Nach seinem Abschluß an
der UdK Berlin 1997 erhielt er unter anderem Stipendien der Karl-Hofer-Gesellschaft und der
Künstlerhäuser Schloß Wiepersdorf und Eckernförde. 2007 reüssierte Ojstersek mit großen
Kunst-am-Bau Projekten für Gesundheits- und Sportzentren u.a. in Laholm Schweden und
unterrichtet derzeit an der Kunstakademie Valand in Göteborg, Schweden.
Die Ausstellung wurde ermöglicht mit Unterstützung von Konstnärsnämnden - the Swedish Arts
Grants Committee.

Pressekontakt: MORGENGRÜN Kommunikation | Jaana Prüss
jaana.pruess@morgengruen.de | +49.(0)160. 8022 564nach oben»

 

Christophe Ndabananiye - Spuren Malerei, Installation

Christophe Ndabananiye

Spuren Malerei, Installation

Eröffnung: Donnerstag, 16. Dezember 2010, 18.00 – 21.00 Uhr
Ausstellung: 17. Dezember 2010 – 27. Februar 2011
Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 20 Uhr, Sa – So 10 – 18 Uhr

Plattform für Gegenwart – Alexandra von Scholz
c/o Domaines I Linienstrasse 106 I 10115 Berlin-Mitte
Fon: 030-6412168 pfg-berlin@freenet.de www.showcase-berlin.de

In seinen neuen Arbeiten beschäftigt sich der deutsch-ruandische Künstler Christophe Ndabananiye mit dem Metathema der Spuren.
Die Rauminstallation „Die Schuhe“ präsentiert Spuren des sozialen Netzwerks des Künstlers und stellt zugleich das „Persönliche“ dem „Unpersönlichen“ gegenüber. Im Zentrum der Installation stehen Schuhe, die von Bekannten des Künstlers getragen wurden. Jedes Schuhwerk verweist auf eine persönliche Geschichte und gewährt einen kleinen Einblick in die Welt der einzelnen Träger. Demgegenüber zeigen kleinformatige Lack- und Ölbilder an der Wand unterschiedliche Typen von Schuhen in pastosem Farbauftrag. Das Medium der Malerei repräsentiert hier das „Unpersönliche“ und unterläuft somit gängige Vorstellungen von Malerei als Ausdruck des Persönlichen schlechthin.

Christophe Ndabananiye, 1977 in Lubumbashi / D.R. Kongo. Von 1991-94 studierte er an der Ecole d‘Art de Nyundo in Ruanda. Von 2002 bis 2008 an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken und von 2006 bis 2007 absolvierte er ein Auslandsemester an der Ecole Supérieure des Beaux-Arts de La Réunion, Insel la Réunion. Heute lebt und arbeitet er in Berlin.

Im Rahmen des Afrika-Kolloquiums im Kunsthistorischen Institut in der Freie Universität Berlin
wird Christophe Ndabananiye am 09.02.2011 einen Vortrag halten:
Spuren – Malerei, Installation, Video. Ein Werkstattbericht.
18.00 Uhr KHI Koserstrasse 20 - Raum 320 (3.OG)

www.art-ndabananiye.de
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Sae Bom Lee / Maik Scheermann

Sae Bom Lee / Maik Scheermann

Kosmorama Malerei, Zeichnung, Mischtechnik

Eröffnung: Freitag, 17. September 2010, 18 Uhr
Ausstellung:
18. September – 07. November 2010
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 9 – 20 Uhr, Sa – So 10 – 18 Uhr
Plattform für Gegenwart – Alexandra von Scholz
|
c/o Domaines | Linienstrasse 106 | 10115 Berlin-Mitte
Fon + Fax: 030-6412168 pfg-berlin@frennet.de www.showcase-berlin.de

Kosmorama bezeichnet die Zusammenstellung von Bildern einzelner Gegenden. Ursprünglich wurden diese Bilder unter künstlicher Beleuchtung gezeigt und durch vergrößernde Gläser betrachtet, so dass sie in "natürlicher" Größe erschienen.

Pfg freut sich Sae Bom Lee mit Malereien im Großformat und Zeichnungen hinter Glas von Maik Scheermann erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung zu zeigen.

Inspiriert von den Formen der Natur zeigen beide Künstler solitäre Arbeiten als Teile eines imaginären Landschaftspanoramas. „Gemeinsam“ entwickeln beide Künstler aus feinen, farbigen Strukturen mikrokosmische Flächen. Jedoch aus dem Blickwinkel zweier unterschiedlicher Kulturen entspannt sich über den malerischen bzw. zeichnerischen Duktus ein differenziertes Bild von Wahrnehmung und Erinnerung.

Einerseits Lees lebendig-frisch abstrahierte Landschaftsbilder, die einer nur scheinbar spontanen Malweise zugrunde liegen, in der die „äußeren Bilder“ mit eigenen „Inneren“ verknüpft sind. Anderseits Scheermanns Baum-Zeichnungen aus der aktuellen Serie min lore ea eum, die in einer Zusammenschau als Baum des Lebens, Boddi-Baum, Dodona, Yggdrasil einen quasi-enzyklopädischen Wald mythologischer Implikationen entstehen lassen.

Der Dialog beider Künstler auf der „Plattform für Gegenwart“ offenbart nun Möglichkeiten, die einzelnen „Gegenden“ zu vielfältigsten Landschaften zu formen.

Sae Bom Lee, 1971 in Tong-Young / Südkorea geboren, studierte an der Chuge University, Seoul und der Hochschule für Kunst & Design Burg Giebichenstein Halle. Im Anschluss erhielt sie die Graduiertenförderung der HKD Halle sowie ein Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop. Seit 2005 lebt Lee in Berlin.

Maik Scheermann, 1970 in Halle (Saale) geboren, lebt seit 2005 in Berlin. Nach seinem Abschluss an der Hochschule für Kunst & Design Burg Giebichenstein Halle erhielt er die Graduiertenförderung der HKD Halle. In diesem Jahr waren Arbeiten bereits u.a. in der Kunsthalle M3 in Berlin und der Gallery 5 in Oulu / Finnland zu sehen.

www.lee-scheermann.com
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50 Litres 3, 2009, Holz und FarbeSérénade sur les toits de Cagnes, 2009

 
50 Litres 3, 2009, Holz und Farbe Sérénade sur les toits de Cagnes, 2009


Jacqueline Mattéoda
Papierarbeiten – Plastische Arbeiten

Eröffnung: Freitag, 23. April 2010, 18 Uhr
Ausstellung: 24. April – 23. Mai 2010
Öffnungszeiten: Mo – Fr  9 – 20 Uhr, Sa – So  10 – 18 Uhr

Plattform für Gegenwart – Alexandra von Scholz
c/o Domaines I  Linienstrasse 106  I  10115 Berlin-Mitte
 Fon + Fax: 030-6412168   pfg-berlin@frennet.de    www.showcase-berlin.de    

PfG zeigt -  zum ersten Mal in Berlin  - Arbeiten der 1942 geborenen, französischen Künstlerin Jacqueline Mattéoda.
Mit spielerischer Leichtigkeit und Präzision  reanimiert Mattéoda Abfallprodukte unserer Gesellschaft  und transportiert sie auf eine poetische Ebene.
Aus weggeworfenen Materialien wie  Kassenrollen, Videobändern, Musikkassetten entstehen Papier-Strickarbeiten;  Computermäuse, Stücke ausrangierter Möbel, Bootsrümpfe oder Weinfässer werden  - mit erzählerischen, oft humorvollen Untertönen –  zu schlichten und reduzierten Installationen recycelt.
 Mattéodas Werk beruht darauf,  im  Umgebenden  das Besondere zu entdecken, das sich durch  nähere Beobachtung offenbart und sich dann unausweichlich  in einem kreativen Prozess zu einer ästhetischen Evidenz  manifestiert.
Ein wichtiger Punkt in Mattéodas Werk ist der  Bezug zur Natur und deren Energien.
Die Ausstellung zeigt Auszüge aus dem weitem Spektrum von Mattéodas künstlerischer Arbeit, das sich durch eine großen Formenvielfalt ausdrückt.
Ihren Ideenreichtum entwickelt die Künstlerin bewusst auch aus der Auseinandersetzung mit bereits vorhandenen künstlerischen Positionen. Es ist gerade diese Freiheit und die Neugierde auf diesen unerschöpflichen Fundus  existierender (Gedanken-)Güter, die Mattéoda  auf ihrem Weg progressieren lässt.
„Die Liste dessen und derer, die mich prägen ist endlos. Meine Umgebung hat sich in mein Hirn gedruckt. Kreation ist eine Notwendigkeit für mich. Ich hoffe, dass fernab aller Moden und Schulen jemand in dieselbe Richtung sieht wie ich.“

Kontakt: mattéoda-j@wanadoo.fr    


Pressekontakt: MORGENGRÜN Kommunikation | office@morgengruen.com | mobil: 0160 8022 564

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Hildegard-Projekt2009, Detail Atelieraufnahme

Hildegard Projekt: Alles über den Haufen werfen?

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, dass wusste schon Aristoteles und Hildegard Projekt stellt dies mit ihrem Debüt bei Plattform für Gegenwart konsequent unter Beweis: Sieben bildende KünstlerInnen komponieren aus eigenen Werken gemeinsam einen neuen mehrdimensionalen Bildraum, der die breite Palette des Spannungsfeldes zeitgenössischer Plastik aufblättert: Objekt, Skulptur, Installation, Licht und Zeichnung.

Die jeweils ortspezifische Zusammenstellung erfordert von den KünstlerInnen Interaktion im Raum und einen produktiven Dialog, der unterschiedliche Herangehensweisen, verschiedene ästhetische Ansätze, Konzepte, Materialauffassungen und individuelle inhaltliche Schwerpunkte zulässt. Bildverweise treffen vielschichtig aufeinander, verschmelzen, kontrastieren, ergänzen und betonen sich. Die vierte Dimension ‚Licht’ schafft Verbindung, Abgrenzung, setzt ins Szene oder stellt in den Schatten. Dem Betrachter eröffnen sich zahlreiche Anknüpfungspunkte und neuartige Lesarten, das Auge darf wählen zwischen inszeniertem Ganzen oder den verschiedenen einzelnen künstlerischen Bestandteilen der Gesamtarbeit.

Werden einzelne Aspekte künstlerischer Position und eigene Autorenschaft aufgegeben zu Gunsten einer komplexen, mehrdeutigen und poetischen Form von Bilderzählung im Zusammenspiel? Oder macht die Inszenierung deutlich, dass jedes Kunstwerk als Erscheinung komplex wahrnehmbar bleibt und durch die wechselseitige Bezugnahme bestimmte Aspekte betont oder verschoben werden?

Hildegard Projekt lädt ein über das Verhältnis von Realität und Abbild, Konstitution von Wirklichkeit, Kontrollverlust und Ordnung, Welt als Bühne aber auch die Rolle kollektiver und individueller neuer Bildsprachen nachzudenken. Wir sind gefragt "alles über [oder auf?] den Haufen zu werfen!

Hildegard Projekt sind susannebritz, Minna Kangasma, Renate Neuser, Gabriele Regiert, Maik Scheermann, Hildegard Skowasch und Petra Tödter, die sich der Herausforderung eines kollektiven Arbeitsprozesses seit 2008 stellen.


Hildegard Projekt: Palette

Eröffnung: Montag, 12. Oktober 2009, 17 – 21 Uhr
Ausstellung: 13. Oktober - 08. November 2009
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 – 21 Uhr, Sa - So 10 – 18 Uhr

Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Linienstraße 106, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de


Pressekontakt: MORGENGRÜN Kommunikation | office@morgengruen.com | mobil: 0160 8022 564

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Hildegard Skowasch
Hildegard Skowasch
– I’m your man –


Vordergründig verspielte und farbenfrohe Figuren entpuppen sich als philosophische Identitätsfragen. In ihrer eigens für Plattform für Gegenwart< geschaffenen Rauminstallation verwendet Hildegard Skowasch farbige Papierobjekte, abstrakte amorphe Formen, Strukturen und Fragmente in Kombination mit figurativen Elementen, die uns vertraut scheinen aber seltsam fremdartig bleiben. Vielleicht spielt der Titel des Leonhard Cohen Songs ‘I’m your man’, in dem die Zeile “if you want another kind of love, I wear a mask for you...." auftaucht, auf die zentrale Figur an, die abgewandt mit einer Maske über die Janusköpfigkeit hinaus weist und in Kombination mit einer Vielzahl von Masken und Gesichtern zu einer rätselhaften Komposition verwächst. Maske als Gesichtsschutz, als Verfremdung, als Werkzeug für das Neufinde verschiedener Rollenspiele, Verhüllung oder Verstec eigener Identität? Nicht nur diese Fragen gibt uns die Künstlerin mit ihrer neuen Arbeit auf, sondern auc die Einladung zu Prechts philosophischer Reise: "Wer bin ich, und wenn ja wie viele?" Hildegard Skowasch, 1958 in Essen geboren lebt seit 1998 in Berlin. Sie studierte an der Kunstakademie Münster un der École Supérieure des Arts Plastiques, Tourcoing. Stipendien führten die Künstlerin in die Künstlerhäu Schloss Wiepersdorf, Hooksiel und Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop sowie nach Mt. San Angelo, USA, ins Center for Metamedia, Plasy, Tschechien. Eine ausführliche Biografie und weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter:
http://www.hildegardskowasch.de/

„Die Künstlerin verunsichert mit ihren Obiekten den Betrachter zuerst ob seiner Wahrnehmung, verführt ihn
dann zu einem Lächeln oder sogar zu einem Lachen darüber, wie er sich in seinem bisherigen Leben hatte
festlegen lassen in seinen Vorstellungen davon, wie die Welt beschaffen sei.“

Gerhard Finckh, Von der Heydt-Museum, Wuppertal


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Hildegard Skowasch – I’m your man

Eröffnung: Donnerstag, 16. April, 18 – 21 Uhr
Ausstellung: 17. April - 17. Mai 2009
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 – 21 Uhr, Sa - So 10 – 18 Uhr

Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Kleine Hamburger Straße 3 / Ecke Linienstraße 106, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de

 


Peter Hansen - Due to construction delays, the road to chaos is closed
Mischtechniken auf Holz | Leinen | Raum

Silkonmalerei Peter Ojstersek

Eröffnung: Freitag, 17. Oktober 2008, 18 -21 Uhr
Ausstellung: 18. Oktober - 31. Dezember 2008
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 20 Uhr, Sa - So 10 - 18 Uhr

Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Linienstraße 106 / Ecke Kleine Hamburger Straße, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de

Peter Hansens aktuelle Präsentation bei Plattform für Gegenwart geht über die herkömmliche
Präsentation von Malerei hinaus, indem der Künstler den Ausstellungsraum einbezieht und die Wände
im Gestus eines erschöpften Akkordanstreichers zu einem großflächigen Gemälde gestaltet. Vor
diesem Hintergrund präsentiert er abstrakte Farblandschaften, bei denen Spiel, Bewegung und
Unordnung geradezu als Kompositionsprinzipien erscheinen und dennoch gleichzeitig von einer Suche
nach Harmonie geprägt sind. Der Künstler entwickelt dabei eine dynamische Zeichensprache des
Materiellen, elastische und reflexive Ausdrucksformen, deren Dechiffrierung dem Betrachter
überlassen ist: Er kann auf die Suche nach Motiven des Himmels, der Erde und ihrer Vegetation in den
Arbeiten Hansens gehen. Herkömmliche, durchaus postpubertäre Bildmotive lässt der Künstler in
einem mimetischen Spiel variieren, indem er sie in einen abstrakt-flüchtigen Raum überführt, der zu
changieren, beständig sich zu wandeln scheint. Hansen arbeitet unkonventionell und spontan, er
kombiniert scheinbar inkompatible Materialien wie Lacke, peinture aérosol und Wandfarbe zu dichten
Farbgewittern, in denen er in einem Spannungsverhältnis aus vermeintlicher Fülle und Leere das
Chaos zuläßt.

Der 1966 in Woodstock / Illinois geborene Peter Hansen schloss 1988 das Studium der Zeichnung,
Malerei und Drucktechnik an der Iowa State University ab. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in
New York City übersiedelte er 1993 nach Berlin, wo er seither lebt und arbeitet.
1996 präsentierte Alexandra von Scholz erstmals Arbeiten von Peter Hansen.
Ausstellungsbeteiligungen führten den Künstler seither nach Brüssel, Berlin und New York, darüber
hinaus waren seine Werke auf den Messen Art Basel, Miami Art Fair und der FIAC zu sehen.

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Peter Ojstersek
Transparenz   Silikonmalerei . Aquarell . Installation
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Silkonmalerei Peter Ojstersek

Eröffnung: Samstag, 29. März 2008, 18 Uhr
Ausstellung: 30. März - 31. August 2008
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 20 Uhr, Sa - So 10 - 18 Uhr

Durchsicht: Peter Ojsterseks Malerei - elastisch und transparent

Verspielt tanzen Silikontexte in langen Fäden von der Decke, posieren aquarellierte Figuren aus dekorativen Bilderrahmen über weichen floralen Bodenmatten.

Konsequent erobert Peter Ojstersek sich mittels seiner installativen Malerei den Raum, verläßt den Aktionsradius der Wand und transformiert - zu Boden und zur Luft- begehbare, elastische Teppiche und filigrane schwebende Wortgespinste. Hierbei erlaubt sich der Künstler die klassische Perfektion ehrfürchtiger Aquarelltechnik aufzubrechen, in dem er seine Formate fragmentiert und durch Silikonmalerei das Medium in die Dreidimensionalität des Raumes erweitert. Visuelle Brücke ist die Transparenz, die sowohl der lasierenden Technik des Aquarells als auch dem Material Silikon innewohnt.

Inspiriert aus der Informationsflut visueller Welten und des Alltags komponiert der Berliner Künstler collagenhaft seine Motive, die uns in ihrem gemeinsamen Zusammenklang, ihrer Detailfreudigkeit und ihren absurden Konstellationen „mit Freude die Nuancen unseres Daseins in der Welt bestätigen“, so Kurator Mika Hannula.

Peter Ojstersek, 1961 in Göteborg geboren, lebt seit 1993 in Berlin. Nach seinem Abschluß an der UdK Berlin 1997 erhielt er unter anderem Stipendien der Karl-Hofer-Gesellschaft und der Künstlerhäuser Schloß Wiepersdorf und Eckernförde. 2007 reüssierte Ojstersek mit einem großen Kunst-am-Bau Projekt für ein Freizeit- und Erholungsheim in Lahor Schweden sowie einer Professur an der Valand Kunsthochschule Göteborg.

Alexandra von Scholz stellt sich nach einer kurzzeitigen Vermittlungspause mit ihrem SHOWCASE als Plattform für Gegenwart erneut der Herausforderung in Berlin Mitte junge Positionen bildender Kunst zu präsentieren.

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Karen Markert - Halbtonleiter
Plastische Arbeiten | Zeichnung

Karen Markert

Karen Markerts aktuelle Präsentation zeigt zwei individuelle bildhauerische Arbeiten, die sie speziell
für Plattform für Gegenwart komponiert. Der Titel Halbtonleiter verweist auf den musikalischen
Ansatz in den bildhauerischen Arbeiten Markerts, die sich durch feine Nuancen und Zwischentöne,
Verzögerungen und Wahrnehmungsverschiebung auszeichnen. Ihre skulpturalen Arbeiten sind meist
geprägt von einem intuitiven Arbeitsprozeß, von einem ‚Innehalten’. Der Betrachter ist gefordert
sowohl diesem Innehalten zu folgen, als auch einer Umkehrung des Blicks durch Verdrehung,
Überdeckungen und Dialoge unterschiedlicher Ebenen wie auch einem Blick, der nach innen gerichtet
ist, um die künstlerischen Arbeiten zu enträtseln.'

Die 1968 in Karlsruhe geborene Karen Markert studierte bei Dieter Brembs in Mainz und Harald
Klingelhöller an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, seit 2005 lebt und
arbeitet sie in Berlin. Ihre ortspezifischen und konzeptuellen Arbeiten führten die Künstlerin zumeist
an unkonventionelle Ausstellungsorte, so in die Ziegelfabrik Mannheim, Villa Reich Baden-Baden,
Kunstfabrik am Flutgraben oder Kunstkabine Berlin.

Alexandra von Scholz präsentiert erstmals Werke der Berliner Künstlerin Karen Markert in einer
Ausstellungsreihe mit Arbeiten von Peter Hansen, Hildegard Skowatsch, Peter Ojstersek und Katarina
Norling.

Karen Markert - Halbtonleiter
Plastische Arbeiten, Mischtechnik und Zeichnung
Eröffnung: Donnerstag, 29. Januar 2009, 18 – 21 Uhr
Ausstellung: 30. Januar - 12. April 2009
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 – 21 Uhr, Sa - So 10 – 18 Uhr

Plattform für Gegenwart - Alexandra von Scholz
Kleine Hamburger Straße 3 / Ecke Linienstraße 106, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 280 98 159, pfg-berlin@freenet.de
www.showcase-berlin.de

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